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Ovale Salon-Spielkarten

Um 1880 hat A. Twietmeyer in Leipzig die

herausgegeben. Sie wurden von der Spielkartenfabrik Friedrich Günthel, auch in Leipzig, gedruckt. Die Namen der beiden Hersteller stehen auf dem Schellen-Daus.

In den Deckel der Schachtel ist ein Zettel eingeklebt, der die Vorteile und die Zeichnungen beschreibt. Vorteile der Form sollen "bequemes Mischen und Halten sowie leichtes Ordnen der Karten" sein. Die Zeichnungen entstanden "Beim Suchen nach Ersatz für die jetzt gebräuchlichen, theilweise recht unschönen Zeichnungen". Der Künstler (Fedor Flinzer) "ging auf den Ursprung der Karten zurück". Es bedeuten
Eicheln:  Bauern: Jäger, Viehzüchter, Ackerbauer
Grün (Blatt):  Künstler: Musiker, Maler, Dichter
Roth (Herz):  Gelehrte: Jurist, Arzt, Lehrer
Schellen:  Städter: Soldat, Handwerker, Krämer
Die abgebildeten Karten haben deutsche Farzeichen. Es gibt ein ähnliches Spiel mit französischen Farbzeichen.


© Peter Endebrock, 02. Jan. 2008