Die folgenden Beispiele sind Stempel, die in deutschen Staaten vor der
einheitlichen Steuergesetzgebung für Spielkarten 1879 benutzt wurden.
Die Stempel von nach 1879 finden Sie auf
einer gesonderten Seite.
Normalerweise war der Stempel bei Karten mit
französischen Farben auf dem Herz-As und bei Karten mit deutschen Farben
auf dem Herz-Daus. Abweichungen habe ich möglichst angemerkt.
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Dieser Stempel wurde in Anhalt-Dessau um 1830 benutzt.
Der Text ist 'ST.', 'A.' und 'DESSAU'.
(gescannt von Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde in Anhalt-Dessau um 1860 benutzt.
Der Text ist 'DESSAU' und der Wert 'DREI GR.'.
(aus einer Museumssammlung)
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Dieser Stempel wurde in Bayern von etwa 1816 bis 1826 benutzt.
Er hat einen Wert in Kreuzer ('8 Ker') und oben Buchstaben. Hier sind es 'S.' und 'B.'
(für Bayreuth).
(gescannt von Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde in Bayern von 1826 bis etwa 1837 verwendet.
Der Text ist der Name eines bayrischen Kreises (hier 'ISAR KREIS') und wieder der Wert in Kreuzer ('8 Ker').
(gescannt von Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde in Bayern in schwarzer Farbe von 1849 bis 1854
und in blauer Farbe von 1854 bis 1874 benutzt.
Der Text ist wieder der Name des Kreises (hier 'Mittelfranken') und der Wert '8 Kr.' (8 Kreuzer).
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde ab 1814 in Bremen benutzt.
Der Wert ist 'SECHS GROTE'. Der Stempel war auf Pik-As.
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde nach dem vorhergehenden bis 1865 in Bremen benutzt.
Der Wert ist wieder 'SECHS GROTE'. Den Stempel gibt es auch in roter Farbe.
Er war auf Pik-As.
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde von 1865 bis 1874 in Bremen benutzt.
Er zeigt keinen Wert. Der Stempel war auf Pik-As.
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde vermutlich um 1860 in Frankfurt benutzt.
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Dieser Stempel wurde in Hamburg von 1801 bis 1862 benutzt.
Der Wert ist vier Schilling ('4.S.').
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde in Hamburg von 1863 bis 1874 benutzt.
Er unterscheidet sich vom vorigen durch den Wert ('1.S.').
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Dieser Stempel wurde in Hamburg von 1874 bis 1879 benutzt.
Der Wert ist jetzt '10 Pf '.
(gescannt von Manfred Hausler)
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Die
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Dies ist ein späterer Stempel aus dem Großherzogtum Hessen.
Der Text ist wieder 'G. H. KARTEN= STEMPEL', der Wert diesmal
in Pfennig ('6 Pf.').
(aus einem Scan von José Luiz G. Pagliari)
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Dieser Stempel wurde in Kurhessen (Hessen.Kassel) um 1870 benutzt.
Der Text ist 'K. H. KART. STEMP.' und ein Wert in Silbergroschen
('10 SGR.').
Der Stempel war bei Karten mit französischen Farben auf Pik-As.
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Dieser Stempel wurde im Fürstentum Lüneburg von 1724 bis 1804 verwendet.
Neben 'GR' für 'Georg Rex' gibt es die Jahreszahl '1724', in diesem Jahr wurde der Stempel eingeführt.
Der Stempel war bei Karten mit französischen Farben auf Pik-As.
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Dieser Stempel wurde in Mecklenburg-Schwerin um 1850 verwendet.
Der Text ist 'KARTEN STEMPEL' und der Wert '4 SCHILLING'.
Der Stempel war bei Karten mit französischen Farben auf Pik-As.
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Dieser Stempel wurde im Herzogtum Nassau von 1808 bis 1866 verwendet.
Der Text ist 'H N C W C', eine Abkürzung für einen Unterstützungsfonds
(Herzoglich-Nassauische Civil-Wittwen-Casse). Ein Wert ist nicht angegeben.
(gescannt von Rudolf Hasenpflug)
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Dieser Stempel wurde in Preussen von 1787 bis 1810 benutzt.
Der Text ist 'KON:PR:HAUPTSTEMP:U:CART:CAM:' (Königlich Preussische
Hauptstempel- und Cartenkammer), und zusätzlich ist ein Wertstempel
für '6 gl' (6 Groschen) vorhanden.
(gescannt von Manfred Hausler)
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Dieser Stempel wurde in Preussen um 1800 für ausserpreussische
Regionen (hier das frühere Polen) verwendet.
Der Wert ist in Rubel und Groschen angegeben ('1 Rb 8 gl').
(gescannt von Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde in Preussen von 1816 bis 1822 verwendet.
Der Wert ist 'ZWÖLF G. GR.' (12 Gutegroschen).
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Dieser Stempel wurde in Preussen von 1822 bis etwa 1835 benutzt.
Der Wert in Thaler wird zweimal angegeben ('EIN THALER' und '1 THLR').
(gescannt Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde von 1868 bis 1874 in Preussen verwendet.
Der Text über dem geänderten Adler ist
'KOENIGR:PREUSSEN', der Stempelort ist jetzt unter dem
Adler angegeben ('STRALSUND.'), und der Wert ist wieder in
Silbergroschen ('ACHT S.').
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Dieser Stempel wurde in Preussen von 1871 bis 1874 parallel zu dem
vorhergehenden verwendet.
Der Text über dem Adler ist 'KOENIGREICH PREUSSEN.',
der Stempelort wird durch eine Nummer gekennzeichnet ('No. 87.'). Der Wert ist
in Silbergroschen angegeben ('ACHT S.').
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Dieser Stempel wurde in Preussen ebenfalls von 1871 bis 1874 parallel zu
dem vorhergehenden verwendet.
Der Unterschied ist, dass
der Stempelort hier durch eine römische Zahl gekennzeichnet
('XIX.') ist.
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Dieser Stempel wurde in Preussen von 1875 bis 1878 benutzt.
Er ähnelt dem Stempel für 1868 bis 1874, der Text oben ist jetzt
wieder 'KOENIGR. PREUSSEN', aber der Wert ist nun
in Pfennig ('ACHTZIG PF.') statt Silbergroschen angegeben. Der Stempelort
steht wieder am unteren Rand ('FRANKFURT A. M.')
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Dieser Stempel wurde in Preussen ebenfalls von 1875 bis 1878 benutzt.
Er ähnelt dem vorhergehenden Stempel. Der Text oben ist
wieder 'KOENIGR. PREUSSEN', der Wert ist in Pfennig ('DREISSIG PF.') angegeben.
Der Stempelort wird hier durch eine Nummer gekennzeichnet ('No. 73').
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Dieser Stempel wurde im Fürstentum Reuß ältere Linie
von 1864 bis 1868 benutzt.
Der Text ist 'F. R. Ä. L.', der Wert ist 2 1/2 Silbergroschen
('2 1/2 Sg'), dieser Stempel ist '1867' datiert.
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde im Fürstentum Reuß jüngere Linie
benutzt.
Der Text ist 'F. R. I. L.', der Wert ist 5 Silbergroschen
('5 Sg'), und this stamp ist '18..' datiert; die letzten beiden Ziffern fehlen seltsamerweise.
(gescannt von Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde im Königreich Sachsen von 1819 bis 1834 benutzt.
Der Wert ist in Groschenangegeben ('4 GR.').
(gescannt von Jean Darquenne)
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Dies ist ein Stempel aus Sachsen, der von 1841 bis 1844 benutzt wurde.
Er hat eine andere Form des Wappenschilds. Der Text ist 'L'
(für Leipzig), 'KARTEN=STEMPEL', wieder kein Datum
und ein Wert in Neugroschen ('2 ½ NGR'), aber kein Datum.
Dieser Stempel war bei Karten mit deutschen Farben auf Schellen-Sieben.
(aus einer Museumssammlung)
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Dieser Stempel wurde in einem sächsischen Herzogtum verwendet (möglicherweise Sachsen-Coburg-Gotha).
Der Text ist '...BURG' (das könnte 'H. S. COBURG' sein) und 'KARTENSTEMPEL'.
(gescannt von Johan Jacobs)
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Dieser Stempel wurde im Herzogtum Sachsen-Gotha (wohl Sachsen-Coburg-Gotha) benutzt.
(gescannt von Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde im Grossherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach um 1850 verwendet.
Der Wert ist 'EILF GR.' (11 Groschen).
(gescannt von Frieder Büchler)
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Dieser Stempel wurde in Schleswig-Holstein um 1807 verwendet.
(aus einem Scan von John Sings)
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Dieser Stempel wurde in Schleswig-Itzehoe von 1848 bis 1851 verwendet.
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt
oder in Schwarzburg-Sondershausen um 1845 benutzt; beide verwendeten dasselbe Wappen.
Der Text ist 'KARTENSTEMPEL' und am oberen Rand 'F S-R' or 'F S-S'.
(gescannt von Frieder Büchler)
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Dies ist ein Stempel aus Württemberg, vermutlich von etwa 1820.
Der Wert ist '6 K / SECHS KREUZER'.
(gescannt von Klaus-Jürgen Schultz)
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Dieser Stempel wurde in Württemberg um 1870 verwendet.
Der Text ist 'SPORTELAMT / STUTTGART'.
(gescannt von Helmut Feindura)
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Dieser Stempel wurde in Württemberg vermutlich um 1875 benutzt.
Der Text ist 'KÖN. WÜRTTB. SPORTEL AMT'.
(gescannt von Frieder Büchler)
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